Dialog als Mittel zur Lösung von Konflikten und Interessensgegensätzen

Lebenslauf

Stefan Schön wurde 1961 in Wien geboren und im Alter von 14 Jahren in den Vorbereitungslehrgang der Wiener Musikuniversität bei Prof. Imola Joo aufgenommen. Zwei Jahre später wechselte er in die Meisterklasse von Prof. Hans Graf, bei dem er bis 1985 studierte.

Zu seinen wichtigsten Lehrern zählten weiters Jesus Gonzalez Alonso, Prof. Carmen Graf-Adnet und Prof. Georg Ebert. Sein Konzertfachdiplom erhielt er 1985 mit Auszeichnung. Im Jahr darauf wurde ihm sein erster Lehrauftrag an der Universität, und zwar für Korrepetition an der Abteilung für Blasinstrumente erteilt. Schon während des Studiums gab er mehrere Soloabende und sammelte Auslandserfahrung in Korea, Afrika und einer Reihe europäischer Länder. Er wirkt als Pianist in verschiedenen Kammermusikformationen und Orchestern mit, wie z.B. bei den Wiener Virtuosen, dem Ingeborg Bachmann Quintett, den Wiener Philharmonikern, dem RSO u.a., womit Auftritte beim Carinthischen Sommer Ossiach und den Salzburger Festspielen verbunden waren. In diversen in- und ausländischen CD-Produktionen, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen wurde sein pianistisches Wirken dokumentiert.

Stefan Schön ist oft gefragter Partner von bedeutenden Bläsersolisten, weil er sich seit Jahren intensiv mit Kompositionen beschäftigt, die für Blasinstrumente und Klavier geschrieben wurden. Insbesondere als Partner namhafter Saxofonisten konnte er sich im Bereich der Saxofonliteratur einen Namen machen. Zu den herausragenden Solisten, die mit Stefan Schön konzertierten und/oder CDs einspielten, zählen Peter Rohrsdorfer, Markus Holzer, Markus Weiss, Jean-Ives Formeau und Arno Bornkamp. Eine Solo-CD mit Markus Holzer entstand im Herbst 2003. Bei vielen internationalen Wettbewerben, etwa „Pacem in Terris“ für Blasinstrumente in Bayreuth, der Musikakademie Feldkirchen, oder dem Adolphe Sax Wettbewerb in Dinant, wird er regelmäßig als Korrepetitor engagiert. Als Dozent ist er seit einigen Jahren an der Wiener Toho Akademie tätig.

Seit 1986 lehrt Stefan Schön an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien die Fächer Klavier und Korrepetition. An dieser Universität ist er seit 2004 Vorsitzender der Personalvertretung für das lehrende Personal. 2016 wurde er zu einem der stellvertretenden Vorsitzenden der Universitätsgewerkschaft gewählt und ist seit dieser Zeit auch Pressesprecher des ULV. 1995 promovierte er zum Doktor der Rechtswissenschaften an der Universität Wien. 2011 hat er als Experte im OAQ (Organ für Akkreditierung und Qualitätssicherung der Schweizerischen Hochschulen) im Rahmen eines Akkreditierungsverfahrens mitgewirkt.

 

. : Aktuell


Viola Jank (Saxophon) und Stefan Schön spielen am Montag, den 21.11.2016 um 19:30 Uhr im Schubertsaal des Wiener Konzerthauses Werke von Muczynski, Debussy, Noda und Milhaud: Ausschnitt